Weidenrindenöl besitzt einen mild-holzigen, leicht krautigen, warmen Duft. Aromatherapeutisch ist es weniger verbreitet, aber durch seinen natürlichen Gehalt an Salicylaten und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen bekannt. Es wird traditionell zur Linderung von Schmerzen, für muskuläre Entspannung sowie zur Pflege gereizter Haut eingesetzt.

Wirkung
• Natürlich schmerzlindernd
Weidenrinde enthält Salicin-Verbindungen, die im Körper teilweise zu salicylatähnlichen Komponenten metabolisiert werden. Das Öl ist beliebt für die Linderung von muskulären Verspannungen, Gelenkschmerzen und allgemeinen Schmerzen.
• Entzündungshemmend & beruhigend
Traditionell wird Weidenrinde genutzt, um entzündliche Prozesse sanft zu modulieren. Das Öl eignet sich für Massageöle, Regenerationsmischungen und für Anwendungen nach Sport oder körperlicher Belastung.
• Hautberuhigend & pflegend
Weidenrindenextrakte sind häufig in Kosmetik für gereizte, fettige oder unreine Haut enthalten. Das ätherische Öl kann – korrekt verdünnt – das Hautbild klären und beruhigen.
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Geschichte
Die Weidenrinde gilt als eines der ältesten Heilmittel Europas. Schon Hippokrates beschrieb ihre schmerzlindernde Wirkung. Später wurde aus Weidenrinde das erste synthetische Schmerzmittel entwickelt: Acetylsalicylsäure (Aspirin), inspiriert durch die natürlichen Salicylate der Pflanze. Das ätherische Weidenrindenöl ist selten, aber aromatherapeutisch sehr interessant und vielseitig einsetzbar.
Anwendungen
1) Muskel- und Gelenkeinreibung
10 ml Trägeröl + 2 Tropfen Weidenrindenöl
Auf betroffene Stellen einmassieren.
Wirkt muskelentspannend und schmerzlindernd.
2) Regenerationsöl nach Sport
10 ml Jojoba- oder Sesamöl + 1–2 Tropfen Weidenrindenöl
Ideal nach Training, Yoga oder körperlicher Arbeit.
3) Beruhigendes Hautöl
20 ml Trägeröl + 1 Tropfen Weidenrindenöl
Sanft auf gereizte oder unreine Haut auftragen (nicht bei Allergie gegen Salicylate!).
4) Bad zur Entspannung
3 Tropfen Weidenrindenöl + Emulgator
Wirkt körperlich und mental beruhigend.
Duftprofil & Inhaltsstoffe
Duftfamilie: Holzig-krautig
Wichtige Inhaltsstoffe:
• Salicylate (in Spuren)
• Phenolverbindungen
• Terpene
• β-Sitosterol
Besonderheit: Die Konzentration naturbelassener Salicylate ist deutlich niedriger als in Extrakten, aber aromatherapeutisch spürbar. Harmoniert gut mit: Wacholder, Kiefer, Rosmarin, Lavendel, Zypresse
Sicherheitshinweise
Wichtige Hinweise
• Nicht für Personen mit Aspirin-/Salicylat-Allergie
• Nicht in der Schwangerschaft verwenden
• Kinder: erst ab 12 Jahren und stark verdünnt
• Nicht auf Schleimhäute oder in die Augen
• Immer verdünnt anwenden (0,5–2 %)
• Vorher Patch-Test durchführen
Häufige Fragen
Ist Weidenrindenöl eine natürliche Alternative zu synthetischen Schmerzmitteln?
Nein. Es kann leichte Beschwerden lindern, ersetzt jedoch keine Medikamente und wirkt deutlich milder.
Kann Weidenrindenöl bei empfindlicher Haut verwendet werden?
Ja, aber nur stark verdünnt. Menschen mit Salicylat-Unverträglichkeit sollten es vermeiden.
Wie unterscheidet sich Weidenrindenöl von Weidenrindenextrakt?
Extrakte enthalten deutlich höhere Salicylat-Gehalte und wirken stärker. Das Öl ist sanfter und aromatherapeutisch vielseitiger.
Kann man Weidenrindenöl in einem Sportbalsam einsetzen?
Ja – es passt hervorragend zu energetischen, regenerierenden und schmerzlindernden Mischungen.









